Der vhs-Kulturring lädt Sie herzlich ein, seine Veranstaltungen in den Bereichen Konzert, Theater und Bildender Kunst zu besuchen. Aus einer Fülle von Angeboten stellen wir für Theater- und Konzertliebhaber jährlich zwei anspruchsvolle Abonnement-Reihen in der Kirchheimer Stadthalle zusammen. Aufführungen im historischen Ambiente des Kirchheimer Schlosses und des Spitalkellers, ein reger Ausstellungsbetrieb auf zwei Geschossen der Städtischen Galerie im Kornhaus sowie fruchtbare Schulterschlüsse mit anderen kulturschaffenden Institutionen runden unser vielfältiges Angebot ab.
Als integraler Bestandtteil der Volkshochschule Kirchheim unter Teck e.V. möchten wir Sie auch auf das Bildungsangebot der vhs aufmerksam machen: www.vhskirchheim.de

Ivan Danko - Oboe
Robert Lakatos - Viola
Ladislav Fanzowitz - Klavier
R. Schumann: Sechs Stücke in kanonischer Form op. 56
A. Klughardt: "Schilflieder" op 28
X.P. Thoma: Musik für Oboe, Viola und Klavier op. 167 (UA)
2008 gründete Ivan Danko, Solooboist der Stuttgarter Staatsoper und 1. Preisträger der „International Hugo Kauder Competition“, das Hugo Kauder Trio. Aus Dankos früherem Musizieren mit dem Bratschisten Róbert Lakatos und dem Pianisten Ladislav Fanzowitz entstand die Idee zu dieser einmaligen Trio-Besetzung.
Oboe, Bratsche und Klavier stellen eine klanglich interessante Alternative zum klassischen Klaviertrio dar und eröffnen Wege zu einem außergewöhnlichen und neuartigen Repertoire.
Hierzu sind auch die "Schilflieder" von August Klughardt (1847-1902) zu zählen: fünf Fantasiestücke in spätromantischem Idiom, die von Gedichten Nikolaus Lenaus inspiriert wurden.
Zudem bietet das Konzert eine Uraufführung: eigens für das Hugo-Kauder-Trio hat der in Kirchheim lebende Komponist Xaver Paul Thoma (Jahrgang 1953) ein einsätziges Werk komponiert, das an diesem Abend zum ersten Mal konzertant erklingen wird.

"Der Tod und das Mädchen" ist ein Kammerspiel, dramatisch wie ein Actionfilm und so spannend und reich an verblüffenden Wendungen wie ein auf mehreren Kontinenten gedrehter Psychothriller. Es ist die Geschichte von Paulina Salas und ihrer unbewältigten Vergangenheit.
Zusammen mit ihrem Mann Gerardo, der wie sie einer Widerstandbewegung angehörte, hat sie sich nach der Überwindung der Diktatur in einem südamerikanischen Land in ein einsames Haus an der Küste zurückgezogen. Das ist 15 Jahre her. Eines Tages bringt Gerardo jemanden mit, der ihm bei einer Reifenpanne im strömenden
Regen geholfen hat.
Paulina erschrickt: sie glaubt in ihm den Mann zu erkennen, der sie während ihrer Folterungen mehrmals vergewaltigte und dabei stets eine Schallplatte mit Schuberts Streichquartett "Der Tod und das Mädchen" auflegte. Sie konnte ihren Peiniger damals zwar nicht sehen, aber sie ist überzeugt: es ist seine Stimme. Und sie muß Gewißheit haben!
Ein ernstes Thema und ein spannendes Theaterstück.