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Telemann - J. S. Bach - G. F. Händel

Concerto Imperiale

Telemann


Leitung: Bernhard Moosbauer

G. Ph. Telemann: Tafelmusik
J. S. Bach: Ouvertüre C-Dur BWV 1066
G. F. Händel: Concerto grosso op.3/1


Die Musikwelt gedenkt 2017 des 250. Todestages G. Ph. Telemanns. Zu seinen Lebzeiten war er der am meisten geschätzte Komponist Deutschlands. Davon legt das Divertimento in A-Dur für Streicher, Telemann komponierte es mit 84 Jahren, beredtes Zeugnis ab. In seiner Frische, seinem Esprit und Humor, gehört es zum Feinsten gehobener Unterhaltung.
Mit seinen Zeitgenossen, J.S. Bach und G.F. Händel stand Telemann in freundschaftlicher Verbindung. Sie zählten auch zu den Subskribenten seines bekanntesten Werks, der „Tafelmusik“. Telemann war 1714 Taufpate des zweiten Bach-Sohnes, Carl Philipp Emanuel. Ungefähr in diese Zeit datieren die Anfänge von Bachs C-Dur-Ouvertüre. Von besonderem Reiz sind hierin die Partien der zu Streichern und B.c. hinzutretenden Holzbläser, 2 Oboen und obligates Fagott. Händels Concerto grosso op. 3/1 ist Teil einer sechs Kompositionen umfassenden Druckes von 1734. Auf Veranlassung seines Londoner Verlegers John Walsh stellte Händel verschiedene bis dahin entstandene Kompositionen zu etwas Neuem zusammen. Das erste Concerto beweist, dass dieses Pasticcioverfahren Ergebnisse von höchster Qualität zeitigen kann.

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