Demnächst

Ausstellungen

China Connection !

am Sonntag 19. November
Konzerte

Daniel Röhm

am Sonntag 19. November
Theater

Novecento - Die Legende vom Ozeanpianisten

am Dienstag 28. November

VHS-Kulturring Kirchheim unter Teck

Der vhs-Kulturring lädt Sie herzlich ein, seine Veranstaltungen in den Bereichen Konzert, Theater und Bildender Kunst zu besuchen. Aus einer Fülle von Angeboten stellen wir für Theater- und Konzertliebhaber jährlich zwei anspruchsvolle Abonnement-Reihen in der Kirchheimer Stadthalle zusammen. Aufführungen im historischen Ambiente des Kirchheimer Schlosses und des Spitalkellers, ein reger Ausstellungsbetrieb auf zwei Geschossen der Städtischen Galerie im Kornhaus sowie fruchtbare Schulterschlüsse mit anderen kulturschaffenden Institutionen runden unser vielfältiges Angebot ab.

Als integraler Bestandtteil der Volkshochschule Kirchheim unter Teck e.V. möchten wir Sie auch auf das Bildungsangebot der vhs aufmerksam machen: www.vhskirchheim.de

Unsere kommenden Veranstaltungen

Sonntag, 19. November, 17:00 Uhr
Städtische Galerie im Kornhaus EG

Meng Yang / Zhou Gang

China Connection !

CHINA CONNECTION I


Meng Yang
Zhou Gang


19.11.2017– 7.01.2018
Eröffnung
Sonntag, 19.11.2017, 17 Uhr


Begrüßung und Kommentar
Susanne Jakob M.A.
Kuratorin/Kunstbeirat
Städtische Galerie im Kornhaus



Die Ausstellung CHINA CONNECTION I bildet den Auftakt zu einer Ausstellungsreihe, in der in unregelmäßigen Abständen junge chinesische Künstlerinnen und Künstler vorgestellt werden, die „zwischen den Welten“ Deutschland-China ihre künstlerische Sprache entwickelten.
Die erste Ausstellung wird von der in Nürnberg lebenden Malerin und Zeichnerin Meng Yang und dem Konzept- und Videokünstler Zhou Gang realisiert, der bis 2011 ebenfalls an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg studierte und heute in Wuhan/VR China lebt.

Meng Yangs großformatige Bilder erinnern bei oberflächlicher Betrachtung an chinesische Tuschezeichnungen oder an Holzdrucke. Unterstützt wird dieser Eindruck durch die klassischen Natur- und Landschaftsmotive, die zunächst den Ausgangspunkt für mehrere Leinwände bilden. Diese werden jedoch weiter transformiert - bis hin zu Bildwerken, die von jeder landschaftlichen Referenz befreit sind. Bei genauerer Betrachtung entpuppen sich die nadelfeinen Lineaturen, aus denen sich die unterschiedlich schraffierten Flächen und Formen herauskristallisieren, als mit Filzstift gezogene Linien, die systematisch im Rapport nebeneinander gelegt wurden.
Eine energetische Wirkung der Bilder entsteht durch divergierende Linienfelder, die unterschiedliche Strömungen und Richtungswechsel zeigen, wobei manche ganz deutlich gegen den Strich gebürstet wurden.

In seinem Videofilm „China“ (2016) bezieht sich Zhou Gang auf den Dokumentarfilm „La Chine: Chung-Kuo-Cina“ ("Reich der Mitte“) von Michelangelo Antonioni, den der Regisseur 1972 auf Einladung der chinesischen Regierung in Peking, Nanking und Shanghai gedreht hatte. Antonioni schildert in seinen Aufnahmen nicht nur die Schokoladenseite des modernen China, sondern in der Form einer Sozialreportage auch Ausbeutung, Elend und Armut. Diesem Prinzip folgend stellt Gang Zhou Orte, Einstellungen und Sequenzen aus Antonionis Film nach. Er sucht die alten Drehorte auf, die inzwischen von neuen Megastädten westlichen Zuschnitts überbaut worden sind. Gang Zhous „China“ dokumentiert den Prozess der postindustriellen Urbanisierung und die zementierte Disharmonie zwischen gestern und heute.

MENG YANG
1979 geboren in Tianjin, VR China
2008-2010 Studium freie Kunst Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, Prof. Heike Baranowsky
2009 Meisterschülerin
2004-2007 Studium Malerei und Objektkunst, Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, Prof. Rolf-Gunter Dienst
1998-2002 Studium Ölmalerei, Academy of Fine Arts Tianjin, Bachelor of Fine Arts

GANG ZHOU
1980 geboren in Wuhan, VR China
seit 2012 Künstlerischer Mitarbeiter an der Akademie der Bildenden Künste Hubei in Wuhan/VR China
2009 - 2011 postgrad. Dipl. Kunst und öffentl. Raum, AdBK Nürnberg
2005 - 2008 Diplom, Kommunikationsdesign, FH Nürnberg
1998 - 2002 Bachelor, Grafik-Design, AdBK Hubei, VR China
Kunstbeirat der Stadt Kirchheim unter Teck

Hinweise

Öffnungszeiten
Di - Fr: 14–17 Uhr
Sa /So/Feiertag 11–17 Uhr


Max-Eyth-Strasse 19
73230 Kirchheim unter Teck
T. 07021/973032
www.staedtische-galerie-kirchheim-teck.de
Sonntag, 19. November, 19:30 Uhr
Stadthalle Kirchheim

Solo-Récital

Daniel Röhm

Daniel Röhm


Robert Schumann: Sinfonische Etüden op. 13
Johanne Brahms: Acht Klavierstücke op. 76

Der 1974 in Böblingen geborene Pianist Daniel Röhm zeigte bereits im frühen Kindesalter eine außergewöhnliche musikalische Begabung. Gerhard Oppitz, Konrad Elser und Paul Buck zählen zu seinen wichtigsten Lehrern.
Daniel Röhm errang Preise u.a. beim Internationalen Franz-Liszt-Wettbewerb in Weimar, dem Wartburg Klavierwettbewerb Eisenach oder dem Internationalen Klavierwettbewerb „Maria Canals“ in Barcelona. Außerdem erhielt er den Preis der „Mozart-Stiftung Stuttgart“ sowie zweimal den Preis des „Deutschen Tonkünstlerverbandes Baden-Württemberg. Konzertengagements mit verschiedenen Kammer- und Sinfonieorchestern, sowie Einladungen zu Klavierrezitals im In- und Ausland führten ihn durch große Teile Europas bis nach Fernost. Als Solist trat Röhm u.a. mit den Stuttgarter Philharmonikern, der Staatskapelle Weimar, dem Warschauer Symphonieorchester oder der Sinfonietta Köln auf. 2014 folgte er dem Ruf einer ordentlichen Professur an die Universität Stavanger, Norwegen.

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